Berufseinstiegsbegleitung an der Anne-Frank-Schule (BerEB)

Seit dem Frühjahr 2015 werden die Lehrerinnen und Lehrer der Anne-Frank-Schule in ihrer Arbeit durch zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen unterstützt. Diese sollen in erster Linie die Schülerinnen und Schüler der Vorabgangs- und Abgangsklasse beim Übergäng in das Berufs- und Arbeitsleben unterstützen und deren Chancen im Übergangssystem erhöhen.

Der Gewinn und die Stärken der Berufseinstiegsbegleitung sind in der individuellen Begleitung im Berufswahlprozess ergänzend zum Berufsorientierungsunterricht, zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit und anderen Akteuren zu sehen. Die Berufseinstiegsbegleitung konzentriert sich dabei auf die Bereitstellung von Informationen über den regionalen Arbeitsmarkt, Hilfestellungen bei der Ausbildungsstellen- und Arbeitssuche im Internet sowie auf die Entwicklung von Selbstinformationsmöglichkeiten. Weiterhin leistet sie ein vertieftes und individualisiertes Bewerbertraining, gibt Tipps rund um die Bewerbungsunterlagen und versucht die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bewerbungsprozess sowie deren Vermarktungsstrategien zu stärken.

Zielsetzung der Berufseinstiegsbegleitung:

  •  Unterstützung von Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in das berufliche System
  •  Erleichterung des Einstiegs in das Arbeits- und Berufsleben
  •  Verbesserung der Chancen der Schülerinnen und Schüler im Übergang Schule - Arbeit

 

Inhalte der Berufseinstiegsbegleitung:

  •  Unterstützung bei der Berufsorienterung und Berufswahl
  •  Unterstützung beim Erwerb des Abschlusses der allgemeinbildenden Schule
  •  Begleitung im Übergangssystem auch beim Besuch einer weiterführenden Schule
  •  Ausbildungsstellensuche

 

Die Berufseinstiegsbegleiterinnen arbeiten rechtskreisunabhängig sowie durchgängig unter enger Abstimmung mit der zuständigen Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit. Im schulischen Angebot der Anne-Frank-Schule sind sie als eine Ergänzung der Berufsberatung und nicht als deren Ersatz verankert.

Die Kosten für die Berufseinstiegsbegleitung werden durch die Bundesagentur für Arbeit und dem Europäischen Sozialfonds je zur Hälfte finanziert. Für die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten entstehen keine Kosten.